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Renovierung eines Fachwerkhauses
Kauft man sich ein Fachwerkhaus, ist dies in der Regel schon recht alt und entsprechend
sanierungsbedürftig. Eine fachgerechte Sanierung, durch einen erfahrenen Handwerker, denn
die meisten Fachwerkhäuser stehen auch noch unter Denkmalschutz, ist sehr teuer. Da ist es
fast selbstverständlich, dass die Eigentümer eines Fachwerkhauses das Meiste in
Eigenleistung sanieren. Bei einer Sanierung von Fachwerkhäusern ist Lehm einer der
wichtigsten Baustoffe. Früher wie heute ist er ein sehr beliebter Werkstoff, da er günstig ist
und zudem schnell verfügbar. Zudem nimmt Lehm die Luftfeuchte gut auf, speichert sie und
gibt sie bei einer trockenen Witterung wieder ab. So ist selbst bei einer Zentralheizung ein
sehr gesundes Raumklima gewährleistet. Allerdings gibt es bei Lehm sehr große qualitative
Unterschiede, denn er kommt an den verschiedensten Orten vor, sodass jeder Lehm ein wenig
anders ist. Wer mit Lehm arbeiten möchte, sollte die Handhabung in einem Lehmbauseminar
erlernen. Solche Seminare werden von vielen Volkshochschulen angeboten. Auch Steine sind
ein typischer Baustoff für Fachwerkhäuser. Bei der Verarbeitung muss man darauf achten,
dass die Steine gewässert und dann mit einem trocknen Mörtel eingesetzt werden. So liegen
die Steine vollfugig auf und es entstehen keine Zugritzen. Holz gehört ebenfalls zu jedem
Fachwerkhaus dazu. Ist noch Holz vorhanden, sollte dies auf Schädlinge hin geprüft werden.
Ist bisher kein Schädling zu finden, wird das Holz auch zukünftig nicht davon befallen
werden. Ist das Holz allerdings beschädigt, muss ein Holzschutzmittel verwendet und ggf.
Holzteile ausgetauscht werden. Die Kosten für eine Sanierung von Fachwerkhäusern kann
sehr schnell in die Höhe steigen. Daher gibt es viele staatliche Fördermittel für die Sanierung
von denkmalgeschützten Häuser. Informationen, wie sich die Förderungen regional verteilen,
erteilt die Denkmalschutzbehörde.